Elterninitiative "Kindergarten Wibbelstätz e.V."

Werte und Regeln

Hinter dieser knappen Überschrift verbergen sich verschiedene Aspekte, die zur Entwicklung einer "kleinen" Persönlichkeit beitragen, die soziale Entwicklung fördern, aber auch Werkerziehung und religiöse Bildung umfassen; kurz gesagt "Werte und Regeln".

Regeln dienen dazu, das Zusammenleben vieler kleiner und großer Menschen in einer Kindertagesstätte zu ermöglichen; weiter unten dazu mehr.

Zur Förderung der personalen Entwicklung des Kindes gehört die Stärkung seiner Persönlichkeit ebenso wie die Förderung seiner kognitiven Fähigkeiten und Motivation.

Das Kind benötigt soziale Kompetenzen, um ein verantwortungsvolles Mitglied der Gesellschaft zu werden.

Gutes, höfliches, respektvolles Benehmen ist unseres Erachtens Ausdruck sozialer Kompetenz.

Sich über ein Geschenk zu freuen, sich zu bedanken, höflich zu bitten, anderen Menschen Gefallen zu erweisen oder um Verzeihung nachzusuchen, zeugen davon, dass man den Mitmenschen als Person zur Kenntnis nimmt, seinen Wert als Individuum empfindet, dies auch offen zum Ausdruck bringt und gleichzeitig die eigene Person zurücknimmt. Diese kleinen Gesten fördern das Zusammenleben und sind Ausdruck von sozialer Intelligenz. Im folgenden sind einige Aspekte aufgeführt:

Verhalten

Toleranz

Selbstwert

Ordnung

Religiöse Erziehung

Der Verein Kindergarten Wibbelstätz e.V. ist ein überkonfessioneller Träger; deshalb ist die Einstellung zur religiösen Erziehung neutral.

Das bedeutet, die jahreszeitlichen, christlichen Feste werden gefeiert. Dabei ist die Intensität abhängig vom Interesse der Kinder.

Wir halten es für angemessen, Kindern zu verstehen zu geben, dass es zwischen den Konfessionen und auch Religionen weit mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede gibt.

Regeln

Für Kinder sind klare Regeln und Grenzen sehr wichtig. Sie bieten Orientierung, geben ein Gefühl von Sicherheit und Ordnung, machen den Tagesablauf überschaubarer und sichern jedem Kind seinen eigenen Platz in der Kindergruppe. Nicht immer stimmen Regeln mit dem Willen des einzelnen Kindes überein und müssen dennoch eingehalten werden. Dies zu lernen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Kinder zur Selbständigkeit.

Es gibt gruppeninterne aber auch gruppenübergreifende Regeln.

Gruppeninterne Regeln...

ergeben sich aus dem Zusammenleben der Kinder und Erzieherinnen in den einzelnen Gruppen. Sie werden mit den Kindern besprochen oder erarbeitet.

Gruppenübergreifende Regeln...

werden von den Erzieherinnen festgelegt. Sie dienen in erster Linie der Sicherheit der Kinder beim gruppenübergreifenden Arbeiten oder beim selbständigen Erschließen anderer Spielorte (Tenne, Innenhof oder Werkraum) während der Binnenöffnungszeiten.

Im Hortbereich lernen die Kinder, für sich Regeln zu entwickeln, um beim Spielen oder bei gemeinsamen Unternehmungen kameradschaftlicher und mit weniger Streit miteinander umzugehen (Kinderkonferenz, Abstimmungen). Diese werden im Protokoll festgehalten.

Beispiele sind:

die Kinder betreffend:

die Eltern betreffend:

das Personal betreffend: